Fröhlicher gesunder Lebensstil: Wie ein Glas Wein Ihre Beweglichkeit verbessert

Im Alltag sind wir von zahlreichen feststehenden Regeln umgeben: Nach sechs Uhr darf man nichts mehr essen, viel Wasser trinken und Vitamine einnehmen ist gesund, Sport ist Pflicht. Das ist praktisch, denn so muss man nicht allzu viel nachdenken. Wenn man jedoch kritisch nachdenkt, wird klar: Sport kann schaden, übermäßiger Wasserkonsum ist nicht immer gut, und bestimmte Ernährungsweisen und Nahrungsergänzungsmittel können die Verdauung beeinträchtigen. Der deutlichste Gegensatz zwischen „Nutzen und Schaden“ zeigt sich gerade im Bereich Fitness: Auf der einen Seite stehen die überzeugten Anhänger eines gesunden Lebensstils mit Fitnessarmbändern, genauer Kalorienzählung und alkoholfreiem Cocktail in der Hand, auf der anderen Seite die Liebhaber von Champagner und Schaschlik, die Erholung ohne Einschränkungen bevorzugen. Aber wo liegt nun dieser goldene Mittelweg? Denn ohne ihn ist es unmöglich, das Gleichgewicht zu halten – weder auf dem Fahrrad zu fahren noch beim Yoga die perfekte Asana zu erreichen. Mir liegt der Gedanke der Flexibilität am Herzen – im Denken, im Körper und in der Ernährung. Das heißt, man sollte keine extremen Positionen einnehmen: Wenn man Lust auf ein Kartoffelkuchenchen hat, isst man es ohne schlechtes Gewissen, und morgen kehrt man ganz einfach zu seinen Trainingseinheiten, Meditationen und gesunden Snacks zurück.
Inhalt des Artikels:
Körperliche Aktivität, Wein und Dopamin
Vor etwa einem Jahr habe ich meine Lebensphilosophie mit meiner Erfahrung als Trainerin verbunden und ein Konzept für einen flexiblen gesunden Lebensstil entwickelt, aus dem später die Methode „Stretch&Wine“ hervorging. Die Inspiration kam von Ali Walker, der Begründerin des „Drunken Yoga“ – einem Konzept, das in Nordamerika immer mehr Anhänger findet. Während solcher Kurse führen die Teilnehmer ganz entspannt einfache Asanas aus und trinken dabei Wein – der Schwerpunkt liegt auf dem Genuss, ohne Streben nach Rekorden und ohne Selbstkritik. Dieser Ansatz hat mich fasziniert, und ich begann, mich eingehender mit dem Thema zu beschäftigen. Aus neurophysiologischer Sicht hemmt Alkohol vorübergehend die Aktivität der Frontallappen des Gehirns, wodurch die Selbstkontrolle und die Selbstkritik im Vergleich zu anderen abnehmen. Außerdem wird die Ausschüttung von Dopamin angeregt – einer Substanz, die für das Glücksgefühl und die Funktion des „Belohnungssystems“ verantwortlich ist, was das Nervensystem beruhigt. Auf physiologischer Ebene fördert Alkohol die Muskelentspannung – zahlreiche Videos zeigen, wie deutlich die Beweglichkeit nach einem Glas Wein zunimmt. Und zum Schluss noch eine interessante Tatsache: Ballerinas gönnen sich manchmal unmittelbar vor einer Aufführung ein Glas Wein, damit ihre Beine leichter wirken – eine Information, die sie persönlich bestätigt haben.
Die Bedeutung von Harmonie
Wenn ich erzähle, dass bei den Stretch & Wine-Kursen neben Matten, Blöcken und Expandern auch Wein zum Einsatz kommt, gibt es zwei gegensätzliche Reaktionen: „Toll, das ist genau mein Ding“ und „Seltsam, Alkohol und Sport zusammen?!“. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich hierbei nicht um Trainingseinheiten mit maximaler Belastung oder Programme zum Muskelaufbau handelt, sondern um sanfte Kurse mit Elementen aus Cardio, Gelenkgymnastik, Gleichgewichtsübungen und Beweglichkeitstraining. Wein dient hier als Hilfsmittel, als Instrument, das dabei hilft, bessere Empfindungen und Ergebnisse zu erzielen. Ich bin strikt gegen das Training mit einem Kater oder Dehnübungen in starkem Rausch – Balance ist wichtig, daher geht es nur um ein moderates Glas Wein beim Training, verdünnt mit Wasser im Verhältnis 1:2. Diese Kombination aus richtigem Aufwärmen der Muskeln und der entspannenden Wirkung des Alkohols hilft, sich maximal zu entspannen, Spannungen loszulassen, und die abschließende Meditation zu den Klängen des Wein-Terroirs schenkt ein tiefes Gefühl der Ruhe.
Darüber hinaus fördert der moderate Weinkonsum während des Trainings die Durchblutung und die Gefäßerweiterung, was sich positiv auf die Wirksamkeit der Dehnübungen und die Regeneration der Muskeln auswirkt. Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl des Weins eine nicht unerhebliche Rolle spielt – empfohlen werden leichte Sorten mit moderatem Alkoholgehalt und natürlichen Antioxidantien, die die allgemeine Gesundheit des Körpers unterstützen. Zudem fördern solche Kurse die Entwicklung eines bewussten Umgangs mit dem eigenen Körper und den eigenen Emotionen, indem sie lehren, auf sich selbst zu hören und das innere Gleichgewicht zu finden. Regelmäßiges Stretch & Wine hilft nicht nur, die körperliche Fitness zu verbessern, sondern auch psychische Anspannung abzubauen, was angesichts des modernen Lebensrhythmus besonders wichtig ist.
Die Erweiterung der eigenen Grenzen – sowohl körperlicher als auch geistiger Art –, Entspannung, angenehme Emotionen und hervorragende Ergebnisse – so funktioniert Stretch & Wine. Ich lade Sie herzlich zu den Kursen ein!






