Intelligenter Körper

Drei Gründe, mit Hot Yoga zu beginnen

Prominente wie Jessica Alba, Beyoncé und Lady Gaga haben wiederholt ihre Begeisterung für diese Yoga-Art zum Ausdruck gebracht. Möchten Sie zu den Fans von echtem Hot Yoga gehören? Beachten Sie die Empfehlungen von Experten.

Inhaltsverzeichnis:

Bikram-Yoga basiert auf den Asanas des Hatha-Yoga und umfasst 26 Körperhaltungen sowie 2 Atemübungen (Pranayama). Die Abfolge und Anzahl der Asanas bleiben bei jedem Training unverändert. Der entscheidende Unterschied dieser Praxis liegt in der erhöhten Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum: Die Kurse finden bei 40 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 40 % statt. Hier sind drei Vorteile, die Sie entdecken werden, wenn Sie diese Methode erlernen.

1. Verbessern Sie Ihre Körperflexibilität

Eine im Journal of Strength & Conditioning Research veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass das Training in einem warmen Raum die Elastizität der Muskeln fast verdoppeln kann. In dem Experiment wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe praktizierte Bikram-Yoga, die andere normales 90-minütiges Yoga. Bei der ersten Gruppe stellten die Wissenschaftler im Vergleich zur zweiten Gruppe eine deutliche Zunahme der Flexibilität der Muskeln an der Rückseite der Oberschenkel und im oberen Schulterbereich fest.

„Achten Sie während des Trainings auf Ihre Atmung und machen Sie Pausen, wenn diese ins Stocken gerät“, bemerkt Maria ARTAMONOVA, Mitinhaberin des Studios „Bikram Yoga Moskau“. — Es ist wichtig, dem Lehrer aufmerksam zuzuhören und über den Tag verteilt ausreichend Wasser zu trinken (vor und nach dem Training). Während der Stunde selbst sollte man jedoch nicht übermäßig viel Wasser zu sich nehmen, um den Körper nicht zu überlasten.“

2. Reduzieren Sie Ihren Stresspegel

Wissenschaftler der University of Massachusetts Boston haben herausgefunden, dass warme Luft die antidepressive Wirkung von Yoga-Übungen verstärkt. Bikram-Yoga trägt zur Erhöhung des Spiegels der Neurotransmitter GABA bei – natürlicher Antidepressiva –, wodurch Sie nach dem Training eine Verbesserung Ihrer Stimmung und Ihres allgemeinen emotionalen Zustands spüren werden.

Darüber hinaus helfen regelmäßige Yogastunden dabei, den Cortisolspiegel – das Stresshormon – zu normalisieren, was zur Verringerung von Angstzuständen und zur Verbesserung des Schlafes beiträgt. Tiefes Atmen und meditative Techniken, die im Bikram-Yoga häufig angewendet werden, aktivieren das parasympathische Nervensystem, das für die Entspannung des Körpers und die Regeneration der Kräfte zuständig ist.

„Bikram-Yoga kann praktisch jeder praktizieren, unabhängig von Alter und körperlicher Verfassung“, erklärt Maria Artamonova. „Bei schweren chronischen Erkrankungen, insbesondere des Herz-Kreislauf-Systems, sollten Sie jedoch vor Beginn des Trainings unbedingt einen Arzt konsultieren.“

3. Steigern Sie die Kraft und Ausdauer Ihres Körpers

Bereits nach einer Woche regelmäßigen Trainings werden Sie eine Verbesserung Ihres Allgemeinzustands, Ihrer Schlafqualität sowie der Straffheit Ihrer Haut und Muskeln feststellen. Wenn Sie mindestens drei Monate lang trainieren, werden Sie deutlich kräftiger und steigern Ihre Ausdauer.

Beachten Sie, dass eine schrittweise Steigerung der Belastung zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems und zur Verbesserung des Stoffwechsels beiträgt. Regelmäßiges Training hilft, Stress abzubauen und die Konzentrationsfähigkeit zu steigern, was sich positiv auf die Leistungsfähigkeit im Alltag auswirkt.

Vergessen Sie nicht, wie wichtig die richtige Atmung während der Übungen ist – tiefe und bewusste Ein- und Ausatmungen verbessern die Sauerstoffversorgung des Gewebes und helfen, ein optimales Energieniveau aufrechtzuerhalten.

„Da die Asana-Sequenz gleich bleibt, fällt es Anfängern leichter, sich schnell anzupassen und Fortschritte zu erzielen“, erklärt Maria. „Und erfahrene Praktizierende haben immer die Möglichkeit, ihr Wissen zu vertiefen, indem sie zu den Posen zurückkehren und neue Möglichkeiten in sich entdecken.“

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