Verhütung

3 Gründe, auf den eigenen Körper zu hören

3 reasons to listen your body

Jedes Anzeichen von Unwohlsein – sei es Husten, Kopfschmerzen oder ein trockener Mund – deutet darauf hin, dass etwas mit Ihrem Körper nicht stimmt. Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers und ergreifen Sie geeignete Maßnahmen, um die Beschwerden so schnell wie möglich zu lindern.

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Trockene Augen

Wenn Sie häufig am Computer arbeiten, zu wenig schlafen, viel Alkohol trinken oder sich lange in klimatisierten Räumen aufhalten, müssen Sie damit rechnen, dass Ihre Augen unangenehm werden. Unter diesen Bedingungen verliert der Tränenfilm schnell Feuchtigkeit, was zu Trockenheit und Rötung des Augenweißes führt.

Empfehlungen: Verwenden Sie befeuchtende Augentropfen und tragen Sie unbedingt eine Sonnenbrille, besonders bei windigem Wetter. Machen Sie regelmäßig Pausen bei der Computerarbeit: Schließen Sie Ihre Augen für 1–2 Minuten, damit sie sich erholen und befeuchten können. „Lassen Sie sich von einem Arzt beraten, welche Augentropfen oder Augensalbe für die Anwendung unter dem Unterlid geeignet sind“, rät Carol Heilman, Leiterin der Abteilung für Atemwegserkrankungen am Nationalen Institut für Allergien und Infektionskrankheiten. „Setzen Sie Medikamente ab, die Ihre Augenprobleme verschlimmern, oder ersetzen Sie sie durch Alternativen.“

Achten Sie außerdem auf die Luftfeuchtigkeit im Raum: Optimal sind 40–60 %. Luftbefeuchter können für ein angenehmes Raumklima sorgen. Es ist hilfreich, Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren (Fisch, Leinöl, Nüsse) in Ihre Ernährung einzubauen, da diese den Tränenfilm verbessern und Entzündungen reduzieren.

Vermeiden Sie längeres Tragen von Kontaktlinsen, insbesondere bei trockener Luft, und reduzieren Sie die Zeit, die Sie vor Smartphones und Tablets verbringen, da dies die Lidschlagfrequenz verringert und trockene Augen verschlimmert.

Anhaltende Trockenheit und Reizung der Augen können auf ernsthafte Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion oder Autoimmunerkrankungen hinweisen. In solchen Fällen ist es notwendig, so bald wie möglich einen Arzt aufzusuchen, um sich untersuchen und einen Behandlungsplan erstellen zu lassen.

Hormonelle Veränderungen im Zusammenhang mit dem prämenstruellen Syndrom, der Schwangerschaft oder den Wechseljahren sowie Schilddrüsenprobleme können den Wärmeaustausch des Körpers stören und vermehrtes Schwitzen verursachen, insbesondere im Schlaf.

Was Sie tun können: Senken Sie die Raumtemperatur, indem Sie den Raum lüften oder einen Ventilator einschalten. Wählen Sie für einen erholsamen Schlaf Kleidung aus natürlichen, atmungsaktiven Materialien wie Baumwolle oder Mikrofaser. Dies verbessert Ihre Schlafqualität. Wenn übermäßiges Schwitzen nicht hormonell bedingt ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären und zu behandeln.

Zahnfleischbluten: Bakterien vermehren sich zwischen den Zähnen und produzieren Säuren, die Zahnfleischentzündungen und -bluten verursachen. Stress und Hormonschwankungen fördern die Bakterienvermehrung, indem sie das Immunsystem schwächen.

Empfehlungen. Putzen Sie Ihre Zähne regelmäßig zweimal täglich, verwenden Sie Zahnseide und spülen Sie Ihren Mund nach jeder Mahlzeit aus – dies reduziert die Bakterienanzahl deutlich. Vergessen Sie nicht, Ihre Zähne regelmäßig professionell reinigen zu lassen. Bei erhöhter Empfindlichkeit, Zahnfleischbluten oder anderen unangenehmen Symptomen sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen. Dieser wird die Ursache feststellen und eine geeignete Behandlung verschreiben.

Achten Sie außerdem auf Ihre Ernährung: Eine Reduzierung des Zucker- und Kohlenhydratkonsums kann das Risiko von Zahnfleischentzündungen verringern. Vitamin C und K sowie der Verzehr von frischem Obst und Gemüse stärken Ihr Zahnfleisch. Vermeiden Sie Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum, da diese Faktoren die Zahnfleischgesundheit verschlechtern und die Heilung verlangsamen.

Die Verwendung spezieller Zahnpasten und Mundspülungen mit entzündungshemmenden und antibakteriellen Inhaltsstoffen kann ebenfalls helfen, Zahnfleischbluten zu bekämpfen. Die Anwendung solcher Produkte ohne Rücksprache mit einem Arzt wird jedoch nicht empfohlen.

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