Wir laden euch zu Pfannkuchen ein: ein leichter und gesunder Faschingszeit!

Die Faschingswoche ist immer eine Zeit üppiger Festessen. Die traditionellen Gerichte zu ignorieren, bedeutet, die Gastgeberin zu verärgern, und eine Einladung zum Festessen abzulehnen, bedeutet, den Respekt der Freunde für immer zu verlieren. Aber was tun, wenn Pfannkuchen nicht in den Plan für einen gesunden Lebensstil passen? Die Antwort von KEGOL ist einfach: „Backen Sie Pfannkuchen, aber verwenden Sie besondere Rezepte!“
Inhalt des Artikels:
ein hoher Stapel heißer und duftender Pfannkuchen mit Butter – genau so feierten unsere Vorfahren Maslenitsa. Diese kulinarischen Heldentaten jedoch eine ganze Woche lang durchzuhalten, ist keine leichte Aufgabe.
Und man sollte sich nicht dazu zwingen. Das Repertoire der russischen Küche bietet zahlreiche Varianten, die die Figur und die Verdauung schonen. Bevorzugen Sie rote Pfannkuchen oder solche mit Röstkruste? Oder möchten Sie vielleicht dünne, durchbrochene Crêpes nach französischer Art oder italienische Crespelle probieren? Man kann auch einen Blick in deutsche Rezepte werfen und Pfannkuchen zubereiten oder sich an gefüllte asiatische Reispfannkuchen wagen.
Wie sich herausstellt, hat jedes Volk seine eigenen Pfannkuchentraditionen. Aber KEGOL ruft dazu auf, eine einzigartige Pfannkuchengeschichte ganz nach dem eigenen Geschmack zu kreieren!
Die wichtigste Zutat: Mehl
Der Hauptgrund für den hohen Kaloriengehalt von Pfannkuchen ist Weizenmehl. Interessante Tatsache: Buchweizenmehl hat sogar einen höheren Kaloriengehalt als Weizenmehl (353 kcal gegenüber 334), enthält jedoch kein Gluten – ein pflanzliches Protein, das häufig allergische Reaktionen auslöst.
Buchweizenmehl ist nicht klebrig, weshalb Pfannkuchen daraus porös und locker werden; daher wird es üblicherweise zu gleichen Teilen mit Weizenmehl gemischt. Allerdings tragen solche Backwaren kaum zur Gewichtsreduktion bei.
Hafermehl hingegen ist praktisch eine sichere Wahl. Der Gastroenterologe Vadim Chernogolov rät: „Ersetzen Sie die Hälfte des Hafermehls durch fein gemahlene Haferkleie – der Geschmack leidet nicht darunter, dafür sinkt der Kaloriengehalt.“
Faschingspfannkuchen symbolisieren die Sonne, aber wer sagt, dass sie übermäßig nahrhaft sein müssen? Ersetzen Sie einen Teil des Mehls im klassischen Rezept durch Kürbispüree – dünne Pfannkuchen lassen sich mit dieser Zutat zwar nicht zubereiten, dafür entstehen aber sehr appetitliche Krapfen.
- Montag – Beginn der Faschingswoche.
- Dienstag – Flirten, Festlichkeiten an der frischen Luft.
- Mittwoch – die Naschkatzen: An diesem Tag werden Schwiegersöhne mit ihren Frauen zu Pfannkuchen bei der Schwiegermutter eingeladen, daher stammt auch der Ausdruck „zur Schwiegermutter auf Pfannkuchen“.
- Donnerstag – Schlittenfahren.
- Freitag – der Abend der Schwiegermutter, an dem die Schwiegersöhne ihre Schwiegermutter zum Essen einladen.
- Samstag – Zeit für die Stammtische der Schwägerinnen.
- Sonntag – Tag der Vergebung und Versöhnung.
Ein wichtiger Bestandteil: Butter
Pfannkuchen dürfen nicht gedämpft oder auf dem Grill gebacken werden – nur in der Pfanne. Um sie so gesund wie möglich zuzubereiten, verwenden Sie möglichst wenig Öl. Tierische Fette vertragen keine hohen Temperaturen, und beim Pfannkuchenbacken ist eine starke Hitze erforderlich. Wählen Sie lieber gesundes Pflanzenöl und streben Sie keine zu knusprige Kruste an – ein „blasser Bräunungsgrad“ ist viel gesünder.
Bevorzugen Sie Pfannen mit dickem Boden und Antihaftbeschichtung. Bevor Sie den Teig hineingeben, reiben Sie die Oberfläche mit einer mit Öl bestrichenen Kartoffelhälfte ab – so verbrauchen Sie nur etwa 30 Gramm Fett für 10 Pfannkuchen. Die klassische Variante: Butter.
Variante von KEGOL: Das Pflanzenöl wird direkt in den Teig gegeben.
Zudem ist zu beachten, dass sich zum Backen von Pfannkuchen Öle mit hohem Rauchpunkt am besten eignen, beispielsweise raffiniertes Sonnenblumen-, Mais- oder Avocadoöl. Vermeiden Sie die Verwendung von unraffinierten Ölen, da diese verbrennen können und dem Gericht einen unangenehmen Geschmack verleihen. Es ist auch sinnvoll, das verwendete Öl von Zeit zu Zeit zu wechseln, um die Ansammlung von Schadstoffen zu vermeiden und die Ernährung abwechslungsreicher zu gestalten.
Wenn Sie die Pfannkuchen noch gesünder machen möchten, können Sie dem Teig natürliche Zutaten wie gemahlene Leinsamen oder Chiasamen hinzufügen, die reich an gesunden Fetten und Ballaststoffen sind. Solche Zusätze bereichern nicht nur den Geschmack, sondern erhöhen auch den Nährwert der Pfannkuchen, ohne dass beim Braten mehr Öl verwendet werden muss.
Pfannkuchen mit Birnen
Menge für 5 Portionen // Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
• 250 g Weizenmehl der zweiten Güteklasse
• 2 EL Zucker
• 1 Glas Wasser
• gemahlener Zimt
• 1 Ei
• 3 Birnen
• 2 EL Zitronensaft
• 100 g geschälte Mandeln
• Salz nach Geschmack
Das gesiebte Mehl, eine Prise Salz, die Hälfte des Zuckers, Wasser und das Ei vermengen. Den Pfannkuchenteig gründlich verrühren und eine Weile ruhen lassen. Sollte die Masse zu dickflüssig sein, mit Mineralwasser verdünnen. Dünne Pfannkuchen backen.
Die Birnen schälen, in Spalten schneiden und das Kerngehäuse entfernen. Damit die Spalten nicht braun werden, mit Zitronensaft beträufeln.
Die Birnen und Mandeln in einer Pfanne mit etwas Butter anbraten. Mit dem restlichen Zucker bestreuen und unter ständigem Rühren karamellisieren lassen. Zum Servieren die Früchte und Nüsse auf die Pfannkuchen geben.
Kürbis-Pfannkuchen
Zutaten für 10 Portionen // Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
• 250 g Reismehl
• 200 g geschälter Kürbis
• 1 EL Zucker
• 4 EL Pflanzenöl
• Petersilie
- Den Kürbis in Stücke schneiden und dämpfen, bis er weich ist. Durch ein Sieb streichen, Zucker und Reismehl hinzufügen und gründlich vermengen, bis eine homogene Masse entsteht.
- Formen Sie aus dem Teig eine lange Rolle und schneiden Sie diese in 20 gleich große Stücke. Achten Sie auf eine runde, leicht abgeflachte Form. Braten Sie die Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun an.
- Garnieren Sie das Gericht beim Servieren mit frischem Grünzeug.
Haferpfannkuchen
Menge für 5 Portionen // Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
- 125 g Hafermehl
- 125 g Weizenmehl
- 0,5 l Milch (1,5 % Fettgehalt )
- 2 EL Pflanzenöl
- 2 Eier
- 100 g Äpfel
- 1 EL Zucker
- Salz nach Geschmack
- Mehl mischen und sieben.
- Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.
- Trennen Sie das Eigelb ab und verrühren Sie es mit dem Zucker. Fügen Sie Milch, Mehl und die in dünne Scheiben geschnittenen Äpfel hinzu und heben Sie das Eiweiß vorsichtig unter.
- Gießen Sie das Pflanzenöl in den Teig. Backen Sie die Pfannkuchen und servieren Sie sie mit Beerenpüree.
Traditionen zur Feier des Faschings
Beginnen Sie den Faschingszeit mit dem Bau einer Winterpuppe aus Stroh und bunten Kleidern, die am letzten Tag des Festes unbedingt verbrannt werden muss. Dies symbolisiert den Abschied von der Kälte und die Begrüßung des Frühlings.
Jeder Tag der Maslenitsa-Woche hat seine eigene Bedeutung: Montag ist beispielsweise der „Tag der Begegnung“, an dem sich die Familien versammeln und mit dem Backen von Pfannkuchen beginnen; Dienstag ist der „Tag der Spielereien“ mit Spielen und Scherzen; Mittwoch wird als „Tag der Naschkatzen“ bezeichnet, an dem man den Gästen reichlich Süßigkeiten und Pfannkuchen mit verschiedenen Füllungen servieren sollte.
Organisieren Sie unbedingt Schlittenfahrten, besonders auf Holzrutschen – das ist eine alte Tradition, um Spaß zu haben und neue Energie aus der Natur zu tanken. Alle Interessierten können an den Volksfesten und Wettbewerben teilnehmen, die im Freien stattfinden.
Vergessen Sie nicht, laut Volkslieder zu singen und auf traditionellen Instrumenten zu spielen – Balalaikas und Harmonikas. Diese Melodien schaffen eine festliche Atmosphäre und verbinden alle Teilnehmer.
Bittet euch am Maslenica-Sonntag, dem sogenannten „Vergebungssonntag“, gegenseitig um Vergebung und vergebt selbst. Das hilft, alte Kränkungen hinter sich zu lassen und sich vor Beginn der Fastenzeit zu entspannen.






