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Wie erkennt man Brustkrebs frühzeitig?

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Wie erkennt man Brustkrebs frühzeitig?

Brustkrebs ist eine der häufigsten Erkrankungen bei Frauen. Anton Ivanov, Kandidat der medizinischen Wissenschaften, Onkochirurg und Chemotherapeut, medizinischer Direktor der MAMMA-Klinik, gibt Empfehlungen zur Früherkennung der Krankheit.

Inhalt des Artikels:

die Früherkennung von Brustkrebs erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung und Genesung deutlich. Zur Früherkennung ist es wichtig, regelmäßig Selbstuntersuchungen der Brust durchzuführen und dabei auf Veränderungen wie Knoten, Veränderungen in Form oder Größe, das Auftreten von Hauteinziehungen oder Ausfluss aus der Brustwarze zu achten.

Darüber hinaus wird Frauen über 40 Jahren empfohlen, sich mindestens alle zwei Jahre einer Mammographie zu unterziehen, bei Vorliegen von Risikofaktoren die Konsultation eines Arztes und zusätzliche Untersuchungsmethoden wie Ultraschall oder MRT.

Achten Sie darauf, dass in der Familie Brustkrebs oder andere Krebsarten aufgetreten sind, da dies die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung erhöht und eine sorgfältigere Überwachung erfordert.

Die rechtzeitige Kontaktaufnahme mit einem Spezialisten bei den ersten verdächtigen Symptomen ist der wichtigste Schritt zu einer wirksamen Behandlung. Denken Sie daran, dass regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Aufklärung der beste Schutz vor den schwerwiegenden Folgen der Krankheit sind.

Welche Untersuchungen helfen, die Krankheit im Frühstadium zu erkennen?

Zur rechtzeitigen Erkennung von Brustkrebs ist es notwendig, sich regelmäßig folgenden Untersuchungen zu unterziehen:

  • Ultraschall der Brustdrüsen bis zum 40. Lebensjahr zur Erkennung abnormaler Neoplasien;
  • Mammographie ab dem 40. Lebensjahr zur Erkennung kleiner pathologischer Läsionen;
  • MRT der Brustdrüsen ab dem 25. Lebensjahr zur detaillierten Untersuchung der Gewebestruktur;
  • Zweimal jährlich Konsultationen mit einem Gynäkologen;
  • Tests auf genetische Mutationen BRCA1 und BRCA2 zur Beurteilung des Krebsrisikos. Es ist wichtig zu verstehen, dass das Vorhandensein von Mutationen keine Krebsdiagnose bedeutet, aber Menschen mit beschädigten Genen haben ein 60-90-prozentiges Risiko, im Laufe ihres Lebens an der Krankheit zu erkranken;
  • Monatliche Selbstuntersuchung der Brust ab dem 18. bis 20. Lebensjahr.

Mit Erreichen des 30. bis 40. Lebensjahres muss jede Frau gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt ein persönliches Programm zur Untersuchung der Brustdrüsen erstellen. Dieser Ansatz trägt dazu bei, schwerwiegende Pathologien in der Zukunft zu verhindern.

Die 7 wichtigsten Analysen und Tests, die Ihre Gesundheit erhalten können

Allgemeiner Bluttest

Dieser Test bewertet die Konzentrationen und Veränderungen verschiedener Arten von Blutzellen. Vor allem Leukozyten und Lymphozyten verändern sich bei Vorliegen eines Tumorprozesses. Auch die Blutsenkungsgeschwindigkeit (ESR) kann auf eine Entzündung hinweisen, die manchmal mit Krebs einhergeht.

Biochemischer Bluttest

Diese Art von Studie spiegelt den Funktionszustand innerer Organe anhand von Indikatoren der Blutbiochemie wider. Anomalien in der Leber, den Nieren oder anderen Organen wirken sich auf die entsprechenden Marker aus, was dabei hilft, Anomalien in ihrer Funktion zu erkennen.

Genetische Diagnostik

Der nächste Schritt der Untersuchung sind Gentests, die darauf abzielen, Mutationen und Veränderungen von Tumormarkern festzustellen. Polymerase-Kettenreaktion (PCR) oder Sequenzierung des gesamten Genoms werden häufig verwendet, um vererbte oder erworbene DNA-Veränderungen zu identifizieren, die mit einem Tumorrisiko verbunden sind. Wenn solche Veränderungen festgestellt werden, ist es notwendig, Ihren Gesundheitszustand genau zu überwachen, regelmäßig Ärzte aufzusuchen und sich Untersuchungen zu unterziehen.

Tumormarkerforschung

Tumormarker sind spezifische Moleküle, die von bösartigen Zellen produziert werden. Sie kommen sowohl auf der Oberfläche von Krebszellen als auch im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten vor. Ein erhöhter Wert dieser Marker dient als Signal, einen Onkologen aufzusuchen. Zur Abklärung der Diagnose kommen bildgebende Verfahren wie CT, MRT oder PET-Untersuchung unter Einsatz radioaktiver Medikamente zum Einsatz.

Immunologische Analyse

Ein Immunogramm zeigt den Zustand des Immunsystems, indem es die Zusammensetzung verschiedener Lymphozytentypen im Blut zeigt. Diese Zellen sind für den Schutz vor Infektionen und die Zerstörung von Krebszellen verantwortlich. Darunter sind T-Zellen (die die Funktionen der zellulären Immunität erfüllen), B-Zellen (verantwortlich für die Produktion von Antikörpern) und natürliche Killerzellen, die atypische Zellen zerstören. Werden bei dieser Analyse mehr als 20 % natürliche Killerzellen festgestellt, empfiehlt sich eine eingehende Untersuchung durch einen Facharzt, da dies auf eine Fehlfunktion des Immunsystems hinweisen kann.

Biopsie

Um krebsartige Veränderungen zu bestätigen oder auszuschließen, wird eine kleine Gewebeprobe entnommen, um nach krebsartigen oder präkanzerösen Zellen zu suchen.

Molekulardiagnostische Methoden

Mithilfe immunhistochemischer Techniken werden die Beschaffenheit und Marker von Tumorzellen im Detail untersucht. Mithilfe dieser molekularen Studien lässt sich ermitteln, wie Krebszellen mit dem Immunsystem interagieren.

Moderne bildgebende Verfahren zur Diagnose von Brustkrebs

Die Ultraschalluntersuchung hilft insbesondere bei jungen Patienten, die Art der erkannten Formationen zu klären. Die Technologie mit Schwarzweiß- und Doppler-Modus visualisiert die Gefäßstruktur des Tumors, was für die Beurteilung der Bösartigkeit wichtig ist.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) wird zur detaillierten Untersuchung eingesetzt, wenn andere Methoden unklare Ergebnisse liefern oder Tumore mit hohem Verdachtsmoment identifiziert werden. Die Kontrastverstärkung hilft bei der Beurteilung der Läsionsgröße un d-ausdehnung, was besonders wichtig bei der Planung einer Operation ist.

Optische Mammographie und elektrische Impedanzmammographie sind vielversprechende nicht-invasive Methoden, die Standardtechniken ergänzen und dabei helfen, Veränderungen im Blutfluss und in den elektrischen Eigenschaften von Gewebe ohne Strahlung zu erkennen.

Die Wahl der Methode hängt von den individuellen Merkmalen der Patientin, dem Alter, der Brustdichte und dem Krankheitsbild ab. Um eine genaue Diagnose zu stellen, werden häufig mehrere bildgebende Verfahren kombiniert, die ein vollständiges Bild des Vorhandenseins und der Schwere von Neoplasien liefern.

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